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L’absurdité de la vie

08 Nov

 

„Même en marchant dans la rue, je ne croyais pas à la réalité. Je voyais passer des manteaux, des chapeaux, des chaussures; les humains, je les vidais de leur chair, je voyais déjà le squelette, je songeais que tout disparait un jour.“

Schmitt: Hôtel des deux mondes. Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2005, S.29-30)

Mir ging es auch schon oft so ähnlich. All das, was mich umgibt, scheint manchmal so unwirklich, maschinenartig. Ich nehme die Umwel dann nicht mehr in ihresn Einzelheiten, im Jetzt wahr, ich scheine alles zu sehen, vom Anfang bis zum Ende. An mich selbst denke ich dabei nicht, sondern spotte nur über die Menschen und ihre Probleme, so nichtige Nebensächlichkeiten, die für die Welt von keinerlei Bedeutung sind.

Wenn ich dann erwache, komme ich mir selbst so schmutzig und unwichtig vor. Alle meine Probleme sind unwichtig – wieso kann ich sie trotzdem nicht ausschalten, ausblenden? Die Probleme, die ich als wichtig erachte, als besonders schwer – es sind genaudieselben Probleme, die hunderte von Menschen vor mir auch schon durchmachen mussten. Egal, um welche Art von Problem es sich handelt.

Ich glaube, dass man als Mensch glücklicher ist, wenn man mit Scheuklappen durch die Gegend läuft und seinen Geist gegen alles versperrt, was nach eigenem Ermessen belanglos erscheint. Vielleicht empfehle man dem Menschen, alle Ratschläge Watzlawicks in „Anleitung zum Unglücklichsein“ zu befolgen, auf dass er wirklich nur noch sich selbst als Unglücklichen wahrnimmt. Die Philosophie macht den Menschen empfänglich für das große – für die Sinnlosigkeit des eigenen Lebens und müsste verboten werden…….

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Verfasst von - 8. November 2006 in Zitate/Gedichte

 

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