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… sed vitae discimus!

23 Apr

Nachdem also meine Schülerkarriere endgültig beendet wurde (ich kann es immer noch nicht begreifen), kann ich anfangen, endlich nützliche Dinge zu lernen. Neben dem Kochen habe ich so den Entschluss gefasst, mein Zimmer neu zu tapezieren. Eine Woche Osterferien, die ich eigetnlich ja gar nicht mehr habe, habe ich dafür gebraucht, um das Zimmer auszuräumen, die Tapete abzukratzen und neue draufzumachen. Mit der Aufgabe, das Zimmer neu herzurichten, bin ich immer noch beschäftigt. ;) Größtenteils habe ich das alles alleine gemacht und von meinen Händen und meiner Lunge abgesehen, die irgendwann streikten, habe ich das – so würde ich es sehen – hervorragned gemeistert. Man darf sich eines merken: Ecken sind fürs Tapezieren höchst ungeeignet, vor allem runde Ecken. Nachdem Dekar – denn Dekar hat mich die meiste Zeit tatkräftig unterstützt – und ich an den vielen Ecken und Kanten also fast verrückt geworden wären, haben wir uns dazu entschlossen, später nur runde Zimmer zu haben. Ohne Fesnter und ohne Tür versteht sich. Nachdem dann mein Zimmer endlich in einem herrlichen orange glänzt und mein Bett nun endlich da steht, wo ich es schon immer haben wollte, fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten bis zur Perfektion. Dafür muss ich mich aber noch zum Ikea aufmachen und hoffen, dass sie „étagères“ haben. (Wer dafür ein gutes deutsches Wort findet darf mich gerne darüber informieren.)
Des weiteren werde ich dann lernen, wie man – fast ganz alleine – ein Fahrrad kauft, einen Radiowecker wieder zurück zu Conrad schickt und sich einen neuen, funktionierenden mit Antennenkabeleingang kauft.
Warum Antennenabeleingang? Nun, man sollte zwar meinen, dass ein Radiosender wie Deutschlandfunk deutschlandweit zu empfangen sei, dem ist aber nicht so. Weder auf Kurz- noch auf Mittelwelle war auch nur irgendetwas zu vernehmen. (Bis auf das bekannte Rauschen; aber so sehr ich mich auch anstrenge, kann ich nichts Urknallähnliches da raushören.) Wenn man gut zwei Jahre morgendlich mit DLF geweckt wurde, möchte man das auch nicht wieder missen und sich einen neuen Lieblingssender suchen.

Weitere Missionen, die anstehen, um tatsächlich wichtige Dinge zu lernen, von denen man in der Schule nichts zu hören bekam: Zwei Praktika, die mich auf die Härte des Berufslebens vorbereiten sollen, ein paar Fahrten ins Ausland, die meine Selbständigkeit mehr oder weniger vertiefen sollen und Bewerbungen an Universitäten, mit denen ich jegliche Angst vor öffentlichen Schreiben verlieren möchte.
Es bleibt viel zu tun, es bleibt aber noch mehr Zeit.

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2 Kommentare

Verfasst von - 23. April 2007 in Erlebtes, Gedanken

 

2 Antworten zu “… sed vitae discimus!

  1. Momoko

    23. April 2007 at 21:43

    Aber sei froh, dass du so weit bist :)
    Du hast die Schule hinter dir ;)
    mir wärs grad auch genug *g*

    Und wie klappt das so mit dem Kochen?^^

    “étagères” sind so weit ich mich erinnern kann Regale ;)

    Liebe Grüße,
    Momoko

     
  2. Kiya

    26. April 2007 at 14:25

    Also ich habe in meinem Zimmer etwas stehen, das ich als Regal bezeichnen würde. Über dem Bett hätte ich dann allerdings doch lieber etwas Anderes. ;)
    Das mit dem Kochen klappt sogar sehr gut. Heute gab es Milchreis. Solange ich höchstens zwei Töpfe auf dem Herd habe, geht es. Aber ich habe neulich gesehen, dass meiner Mutti bei vier Töpfen und Salatschüssel auch etwas angebrannt ist. :P

    Noch genieße ich mein nichtsnutziges Leben. Noch, obwohl ich hin und wieder das Gefühl habe einen kompletten Tag total vergeudet zu haben.

    Gruß
    Kiya

     

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