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Mission: Burgfräulein

05 Jun

Heute ist es so weit. Heute beginnt mein erster Arbeitstag als Burgfräulein.
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, dass ich jemals Eigeninitiative gezeigt hätte, um diesen Job zu bekommen. Aber am Anfang muss diese ja gestanden haben. Und irgendwann war es so weit. Dazu sollte ich glücklich darüber sein, dass ich so früh eigenständig anfangen darf – eigentlich wollte man mich noch ein paar Mal bei den Burgführungen begleiten. Da aber andere Damen das Bett hüten, muss ich heute einspringen. Den ganzen Tag. Vielleicht macht es mir ja Spaß, wenn ich in der Burg bin…
Die Sache ist die, dass ich mittlerweile auch noch andere authentischere Burgen gesehen habe. Burgen, die tatsächlich noch Burgen sind. Die meinige ist Ende 19. Jahrhundert (wieder)erbaut worden. Dementsprechend interessant sind auch die Räume gestaltet. Ich glaube, das älteste der Burg, das man sehen kann, stammt aus dem 16.Jahrhundert. Die schönsten Sachen sieht man auch gar nicht bei den regulären Führungen, sondern nur bei den Geisterführungen. Freude über Freude also. Wer mich sucht, schaue einfach bei entsprechender Burg nach einem Fräulein in Rock und Bluse – eigentlich für ein Burgfräulein unzumutbare Kleidung.

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Verfasst von - 5. Juni 2007 in Allgemein, Erlebtes

 

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