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Die schönsten Franzosen…

20 Aug

… kommen aus New York.
Den Hauptgrund dafür, nach Berlin zu reisen, bot mir die Ausstellung aus dem New Yorker Metropolitan Museum of Art, die unverhofft nach Berlin kam.
Als ich hörte, dass einige sehr berühmte Gemälde französischer Künstler des 19. Jahrhunderts nach Berlin kommen würden – das Metropolitan Museum of Art wird gerade renoviert und für diese Zeit werden einige Ausstellungsstücke unserem Vaterlande ausgeliehen -, musste ich mit Dekar natürlich dorthin fahren – hauptsächlich eigentlich, damit ich bei der Eignungsprüfung der Deutsch-Französischen Studien auch etwas zur französischen Kunst hätte sagen können. Vor der Prüfung war die Zeit leider etwas knapp und so wurde uns das Glück der Besichtigung der Ausstellung erst relativ spät zuteil. Zum Glück brauchte ich das Künstlerwissen in der Prüfung aber auch nicht.
Wir hatten wohl relativ viel Glück, dass wir nur etwa 50 Minuten warten mussten, bis wir in die Neue Nationalgalerie gelassen wurden: Als wir an die Kassen kamen, mussten wir nicht anstehen, aber direkt nach uns bildeten sich Schlangen, um die man gerne einen großen Bogen macht. Aber wie Till Rather in einer Sonderausgabe der Brigitte special zu dieser Ausstellung schrieb: „Du bist die Schlange, du bist die Kunst“. So konnte sich der ein oder andere vielleicht trösten.
Stundenlang kann man in diesem Museum lustwandeln und sich die einzelnen Gemälde und Skulpturen aus der Nähe und der Ferne anscheuen. Nur ein paar gemeine Augenblicke gab es, nämlich wenn die Museumsführer sich mit ihren Gruppen genau an das Bild stellen, das man selbst gerade betrachtet und einen dann so anschauen, als ob sie den Rest der Zuschauer (bei denen die Chance des Trinkgeldgebens gleich Null ist) verscheuchen wollten. Das ist nicht gerade angenehm.
Die Bilder an sich waren meistens wunderschön. Neu für mich waren vor allem die Pointillisten Seurat und Signac. Aus der Nähe betrachtet sieht man, dass das Bild, das von weitem flächig und zusammenhängend erscheint, in Wahrheit nur aus einzelnen Punkten und Strichen besteht. Auch die Skulpturen von Rodin haben es mir angetan.
Den Besuch in der Neuen Nationalgalerie kann ich nur empfehlen. Die Ausstellung ist noch bis zum 07.Oktober dort zu sehen und für Schüler und Studenten kostet der Eintritt nur sagenhafte 5€.

Wem das Glück nicht zuteil werden kann, die Ausstellung anzusehen, für den gibt es auch einen Katalog mit allen Bildern der Ausstellung.

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Verfasst von - 20. August 2007 in Erlebtes, Studium

 

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