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Hodepine og eksamen

22 Jul

Ist es möglich, dass ich nur noch von Klausuren erzähle? Aber was gibt es im Leben eines Studenten auch sonst so Aufregendes und Nervenaufwändiges wie Klausuren. Besonders deshalb, weil die Klausurzeit mit einem gewissen physikalisch-biochemischen Phänomen zusammenhängt: dem Raum-Zeit-Kontinuum. Ich bin mir sicher, dass die letzte Woche eigentlich nicht existiert hat. Soeben war Wochenende, der 13.Juli mit dem Chorauftritt und heute, höchstens einen Tag später ist der 22.Juli. Gleichzeitig war die Zeit dazwischen so langgezogen, dass es mir nur wenige Stunden nach einer Klausur so vorkäme, als sei diese schon vor Tagen, wenn nicht Wochen geschrieben.
Man könnte noch argumentieren, dass dieser Zustand meinen Kopfschmerzen verschuldet sei, die mich wie gewöhnlich auf meinen schwierigsten Lebensphasen begleiten und mich wie durch Nebel wandern lassen, wenn nicht schon während des Semesters mein Freitag in diesem seltsamen Zustand gekrümmt worden. In einer Vorlesung nämlich habe ich ganz genau meine Uhr beobachtet: Mehrere Stunden lang rührte sie sich überhaupt nicht. Dann machte der Minutenzeiger plötzlich einen Sprung von der 5 auf die 30, blieb dort aber wieder eine halbe Stunde lang stehen. Natürlich habe ich überprüft, ob meine Uhr noch richtig funktioniert, aber bei meiner Sitznachbarin war dasselbe Phänomen zu beobachten und sobald wir uns aus dem Hörsaal begaben, tickten die Uhren wie gewohnt. Nur ich hatte das Gefühl mich in der Zeit sehr verjüngt zu haben oder sehr gealtert zu sein. Da ich ein ganzes Semester ständig in den Altersstufen hin- du hergesprungen bin, dürfte ich mittlerweile wieder mein korrektes Alter erreicht haben.
Zudem muss ich der Dozentin danken, denn sie ermöglichte es mir, neben einem anderen Professoren, die erste Hälfte meines tollen gestrickten Pullovers zu vollenden. Aber das war vor den Klausuren, also in einem ganz anderen Zeitalter. Nun sind die Klausuren geschrieben und ich bin in drei Monate Ferien entlassen. Mal sehen, was die Zeit so bringen wird.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 22. Juli 2008 in Studium

 

Eine Antwort zu “Hodepine og eksamen

  1. Dekar

    22. Juli 2008 at 14:11

    Du hast in der Tat viel über die Klausuren gesprochen. Es ist ja auch in der Tat unangenehm, am Ende jedes Semesters in großer Anzahl Tests vorgelegt zu bekommen, die teilweise von sehr unmotivierten, selbst nicht mit der allsemesterlichen Überprüfung der Leistungen einverstandenen Dozenten erstellt wurden.
    Abgesehen davon sind es keine Ferien, die dich erwarten, sondern lediglich vorlesungsfreie Zeit ^^
    So, aber nun genug genörgelt. Am Freitag geht’s ab nach Amsterdam :)

    Liebe Grüße,
    Alex

     

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