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Welttag der Poesie

21 Mrz
Christain Morgenstern

Christian Morgenstern

Vermutlich sollte ich diesen Beitrag in wunderschönen Versen verfassen, am besten in Distichen. Leider hänge ich bei Reimen immer in diesen koventionellen Schmeata fest – und daher werde ich es lassen, hier Verse zu verfassen.
Der 21. März wurde von der UNESCO als Welttag der Poesie ausgerufen, um „an den Stellenwert der Poesie, an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen [zu] erinnern.“
Mein persönlicher Beitrag dazu wird heute mein Besuch der LitCologne sein, auf der heute (hoffentlich!) Tomas Tranströmer zu Besuch kommen wird. Ich bin schon ganz aufgeregt und versuche meinen Kopf schon ein wenig auf Schwedisch einzustimmen, das ich natürlich nie gelernt habe. Aber manchmal geschehen ja Wunder. Denn die schwedische Akademie ehrte Tranströmer mit dem Literaturnobelpreis wegen seiner komprimierten und erhellenden Bilder, die er in seinen Gedichten benutzt. Für diese muss man der Sprache wohl mächtig sein.
Eine kleine Vorbereitung auf diesen wichtigen Tag heute war hoffentlich unsere Lesekreissitzung im Oktober, bei der wir einige Gedichte, die in der Universitätsbibliothek auf deutsch aufzutreiben waren, gelesen und besprochen haben.

Ansonsten werde ich mich vielleicht wohl um 11.30 auf meinem Küchentisch für den Frieden trommeln, eine Aktion, von der Wikipedia berichtet. Der Tisch sieht einigermaßen stabil aus. :D

Zum Abschied noch ein spontanes Elfchen:

Poesie
Wohlklingende Worte
Künden von Geheimnisvollem
Ich lasse mich verzaubern
Rührung

Über spontane Verse in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen. Zu Ehren der Poesie!

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4 Kommentare

Verfasst von - 21. März 2012 in Allgemein, Erlebtes, Gedanken, Zitate/Gedichte

 

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4 Antworten zu “Welttag der Poesie

  1. Alex

    21. März 2012 at 14:18

    Leider habe ich meinen Schwedisch-Kurs erst nächstes Semester, und dann auch nur, wenn ich von den 120 Bewerben ausgelost werde…

    Ich wäre mir übrigens nicht so sicher, dass der Tisch so stabil ist ;)

     
    • Kiyachan

      21. März 2012 at 14:24

      Nun, meinen kläglichen Trommelversuchen hat er standgehalten. Vielleicht ist dafür mittlerweile auch schon der Weltfrieden eingekehrt. Das Wetter lässt das zumindest fast vermuten!

      Die Hoffnung bei Gedichten bleibt, dass man sie verstehen kann, auch wenn man die Sprache nicht versteht. Allein der Vortrag ist bei vielen Gedichten aussagekräftiger als der inhalt selbst. Was natürlich nicht auf den Nobelpreisträger zutreffen kann. Aber die Hoffnung bleibt.
      Oder die Hoffnung, dass man eine Sprache spontan verstehen kann, ohne dass man sie je gelernt hätte…

       
  2. Mascha

    21. März 2012 at 15:34

    Ich bin leider komplett unbegabt was Dichtkunst betrifft.

     
    • Kiyachan

      22. März 2012 at 08:29

      Vielleicht wird deshalb am Welttag der Poesie für uns Normalsterblichen noch das Trommeln für den Frieden angeboten…
      Meine spezielle Kompetenz bei der Dichtkunst richtet sich auch eher auf das Lesen von Gedichten. ;)

       

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