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Douce France

18 Jun

Douce France
Cher pays de mon enfance
Bercée de tendre insouciance
Je t’ai gardée dans mon cœur!
… Oui, je t’aime!

Es ist eine kleine, aber doch wahre Liebeserklärung an Frankreich, die mir Charles Trenet da eingegeben hat. Ja, Frankreich war mal meine große Liebe, bis zu dem Zeitpunkt als mein Traum wahr wurde und ich dort ein Jahr leben durfte. Nun, das Großstadtleben in Paris hat mich arme Landratte etwas verschüchtert, so dass ich froh war, wieder Heimatboden unter den Füßen zu haben. Aber Frankreich lässt mich natürlich nicht los. Französische Literatur, Politik, Filme, Musik – meine Beziehung zu Frankreich existiert immer noch. Und diese Woche sollen wir beide uns auch wieder annähern, denn am Donnerstag geht es für drei Tage wieder ab nach Paris. Es ist meine erste dienstliche Reise, die ich da antreten werde. Und zum ersten Mal habe ich ein Hotel in einem fremden Land gebucht und habe angesichts der Preise fast einen Herzstillstand erlitten.

Ich komme, Paris! Natürlich lege ich mir eine Liste an, mit allen Dingen, die ich dort tun möchte.

  • Zu Gibert gehen und mehr Bücher kaufen als ich tragen kann
  • Zu Virgin fahren und hoffen, dass es dort noch immer solche DVD-Angebote gibt (und mich dann mit französischen Filmen eindecken)
  • Eine Bäckerei finden und einen Jahresvorrat an Eclairs und Macarons anlegen
  • Ins Kino gehen
  • Noch eimal im Parc Monceau spazieren gehen
  • Bei Flam’s vorbeischauen.

Mal sehen, ob ich überhaupt zu irgendetwas kommen werde, da der Hauptzweck meiner Frankreichreise in der Beiwohnung eines Kolloquiums liegen wird. Eigentlich müsste ich noch eine Runde durch verschiedene Museen machen, solange ich sie noch kostenlos besuchen kann. Zum Beispiel habe ich es noch nie bis zum Musée de la Vie romantique gebracht. Auch nach La Défense würde ich noch einmal fahren, um mir die ganzen verrückten Menschen anzusehen, die dort im les4temps rumhetzen und shoppen. Jedes Mal, wenn ich dort war, musste ich daran denken, dass les4temps ein bevorzugtes Anschlagsziel sein müsse, weil dort so viele Menschen unterwegs sind, alle mit dem Ziel Konsum. Geradezu ein Wahrzeichen für die westliche Welt und ihrem Kapitalismus.

Jetzt gehe ich in die Woche, mit einem „Douce France“ im Kopf und in Gedanken schon die Koffer packend.

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3 Kommentare

Verfasst von - 18. Juni 2012 in Allgemein, Erlebtes, Gedanken

 

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3 Antworten zu “Douce France

  1. Alex

    18. Juni 2012 at 19:49

    Der Jahresvorrat an Gebäck wird wohl leider nach wenigen Wochen schon ungenießbar sein…
    aber der Parc Monceau ist um diese Jahreszeit sicher sehr schön. Ich wünsch dir viel Spass!

     
    • Kiyachan

      18. Juni 2012 at 21:33

      Vielen Dank. :) Nun, wenn das mit dem Süßkram so ist, dann muss ich mich wohl möglichst schon vor Ort damit vollstopfen. :D

       
  2. Zoé

    27. Juni 2012 at 20:58

    Oh, ich wusste gar nicht, dass du in Paris warst.

    Hoffentlich hattest du Spass und konntest alle Sachen von deiner Liste erledigen <3.

     

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