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Völlige Freiheit…

09 Sep

… verbinde ich mit Wind im Gesicht, einem Sonnenstrahl und möglichst menschenleeren Orten. Daher liebe ich den Morgen und fühle mich am freiesten, wenn ich mich noch vor Sonnenaufgang auf den Weg mache. Das ist leider nicht allzu oft der Fall, weil das kuschelige, warme Bett dann doch die besseren Argumente hat als das kalte, feuchte und noch halbdunkle Draußen.

Schau mal, eine Bergspitze!

Oh! Schau mal, man kann etwas sehen!

Eine neugefundene Alternative sind Berge in einer Höhe über 2000 m an einem regnerischen, vernebelten Tag. Mit meinem Liebsten habe ich im Urlaub die Tiroler Berge erklommen und wir haben das etwas durchwachsene Wetter schätzen gelernt. Bei dickem Nebel ist sonst kaum jemand auf den Bergpfaden unterwegs und der Nebel verschluckt die ganze Welt um einen herum, die anderen Menschen und die Stadt im Tal, die Geräusche und es bleibt nur das Stückchen Weg vor einem. Wenn nichts mehr auf der Welt exisitiert, dann gibt es auch nichts mehr, über das man sich Gedanken machen muss. Wir haben diesen Tag sehr genossen und haben um so mehr die Münder aufgerissen und die Kamera gezückt, wenn sich der Nebel dann doch mal lichtete und eine Bergspitze sichtbar wurde.

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2 Kommentare

Verfasst von - 9. September 2014 in Erlebtes

 

2 Antworten zu “Völlige Freiheit…

  1. Zoé

    9. September 2014 at 20:22

    :) Eine ganz neue Perspektive auf neblige Landschaften. Aber ich kann’s nachvollziehen!
    Ein kleines bisschen so fühl‘ ich mich manchmal morgens, wenn ich nach draußen sehe und die ganzen Felder und Häuser im Nebel liegen, und ich nur die Bäume in unserem Garten sehen kann :)

    In den Bergen war ich bisher immer nur zum Ski fahren und habe dementsprechend den Nebel nur als störend wahrgenommen, weil die eingeschränkte Sicht das Fahrtempo bremst. Für mich hat es sich immer nach Freiheit angefühlt, möglichst schnell den Berg herunterzugleiten und dabei ganz viel glitzernden Schnee aufzuwirbeln :D. In letzter Zeit tun mir dabei die Knie und die Hüfte weh, ich werde frühzeitig alt…….

     
    • Kiyachan

      10. September 2014 at 09:17

      Ich fahre Berge zwar nicht mit Skiern hinab, dafür aber umso lieber mit meinem Fahrrad – und das ist ebenfalls ein tolles Gefühl der Freiheit. Auf dem Rad liebe ich die Geschwindigkeit (Wind im Gesicht!), die mir in Autos immer ein wenig Furcht einjagt (auch kein Wind im Gesicht). Nebel hat einfach etwas Romantisches, Geheimnisvolles und Mystisches.
      Einst stand ich mit meinem Liebsten in Paris auf Montmartre und blickte hinab, auf die Stadt im Nebel unter mir, bis mir gesagt wurde: „Nein, das ist Smog.“ Schon sind die romantischen Gefühle verflogen. Deshalb war das meine erste Frage als wir auf dem Berg ankamen: Ist das Smog? Nein, das ist tatsächlich Nebel.

      Ich muss das morgendliche frühere Aufstehen wieder neu beleben, denke ich. :D

       

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