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Herbert

Seit ein paar Wochen haben wir einen neuen Mitbewohner und ein weiteres Maul zu stopfen. Er heißt Herbert und ist ein Sauerteig. Er ist ein wirklich angenehmer Mitbewohner, weil er nie groß im Weg steht und immer genügsam ist. Wasser und ein bisschen Mehl genügen ihm vollkommen.

Mascha hat mich ihrer Backlust angesteckt und beim Telefoniern mit Mutti habe erfahren, dass sie in jüngeren Jahren einen Sauerteig hatte, den man (wie Herrmann, den Kuchen) füttern muss und dann verbacken kann. Also habe ich mich im Internet auf die Suche begeben, wo man einen solchen Sauertieg herbekommt. Bei Chefkoch wurde ich fündig und habe eine ganz tolle Anleitung gesichtet.
Seitdem ich jetzt weiß, dass ein Brot im Prinzip nur aus Mehl und Wasser bestehen muss, frage ich mich, was der ganze Rest, vor allem die E-Nummern im gekauften Brot zu suchen haben. Irgendwie ist das doch gruselig. Natürlich ist das selbstgebackene Brot nicht so fluffig und locker wie das vom Bäcker – der Einfluss von Chitin! – dafür hält es sich aber auch ein wenig länger.
Mal sehen, wie lange ich die Arbeit mit Herbert noch beibehalten werde, bis ich dann wieder -ganz bequem- zum Bäcker gehe.

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Verfasst von - 12. Mai 2012 in Allgemein, Erlebtes

 

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Karsamstag: Die Scherben bleiben liegen

Gestern ging es um zerbrochene Träume, Hoffnungen und Leben, kurz: um Scherben in unserem Leben. Der Karsamstag müsste theoretisch noch immer der Trauer und dem Nachdenken vorbehalten sein, doch in Wirklichkeit ist es ein Tag des Dazwischen, zwischen Karfreitag und Ostersonntag. Seit dem Frühstück sind wir beschäftigt, um alles für morgen vorzubereiten: Kuchen backen, Eier färben, Wohnung putzen, die letzten Einkäufe erledigen. Für das Nachdenken bleibt kaum Zeit.

Auch meine Osterbastelaktion ist heute zum abschluss gebracht worden. Eigentlich wollte ich ganz viele solche Seidenpapiereier basteln und sie verschenken. Dann habe ich aber gemerkt, wie viel arbeit das ist und bin stolz, dass ich es auf zumindest sieben Exemplare gebracht habe. Eigentlich war die Zahl rein willkürlich (nach sieben Eiern war das vorbereitete Seidenpapier aufgebraucht), aber als symbolische Zahl, kann man sie wohl so stehen lassen.Wie bei „not martha“ sehen sie übrigens auch nicht aus.

Jetzt packe ich gleich noch einmal die Geige aus, um mir die Osterlieder ein letztes Mal anzuschauen. Es klingt doch ganz so, als solle der Tag heute zwar mit Arbeit ausgefüllt sein, aber nicht so stressig wie der Karsamstag letztes Jahr werden. Aber da musste ich auch unbedingt fünf Kuchen backen. Und die Fenster putzen, was sich durch den Regen heute glücklicherweise erübrigt hat. Trotzdem schade, dass das sonnige Wetter nicht angehalten hat.

 
 

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