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Ravioli, Ravioli

Das neue Jahr hat mich ganz auf dem falschen Fuß erwischt und so habe ich meine Erkältung doch ins neue Jahr mit hineingeschleppt. So etwas Unnötiges! Dafür bleibt die Hoffnung, dass das kommende Jahr nur besser werden kann. Man kann es also als einen sehr guten Start ins Jahr betrachten: Auf dass die Klimax an Glück und Zufriedenheit nicht bereits am Neujahrstag überschritten wurde! Auf jeden Fall blicke ich derzeit mit viel Freude in die Zukunft. Ich sprühe geradezu vor Optimismus und bin sicher, dass ich mein Studium dieses Jahr abschließen werde und dann ab Oktober einen ganz tollen Job habe – meinen Traumjob! (was denn auch sonst? ;) )

Mit diesem ganzen Optimismus beladen ging ich dann gestern zur ersten Chorprobe im neuen Jahr, hustend und röchelnd. Tatsächlich habe ich die Entscheidung später am Abend noch bereut und die heute neu aufgetretenen Halsschmerzen lassen die gestrigen Versuche auch nicht im besseren Licht erscheinen. Lehrreich war die Probe dennoch, denn mir ist plötzlich aufgefallen, wie wir Sänger zum Konsum heranerzogen werden. Vermutlich versucht man besonders bei den idealistischen Studenten durch Gefühlsmanipulationen vorzugehen. Wie sonst ist es zu erklären, dass wir „Ravioli“ so lange besingen sollten, bis wir wirklich fühlten, wie lecker die Nudeln sind, so dass wirdarin quasi knien und baden wollen. Oder wie steht es mit „Maoam“? Beim Lechzen nach dem perfekten Maoam (und dem Haribo-Shop ganz in der Nähe!) durften wir uns sogar tatsächlich auf den Boden knien.
Und heute? Ich muss mal nach einer Dose vegetarischer Ravioli schauen und eine kleinen Packung Maoam suchen. Operation „Manipulation“ geglückt. Bekanntlich ist ja der erste Schritt, gegen solche Manipulation vorzugehen, die Manipulation überhaupt erst einmal aufzudecken. Dank Chorprobe ist das geschehen und so kann ich jetzt gezielt gegen soclhen Konsumterror innerhalb der Uni vorgehen. Nach meiner Dose Ravioli.

 
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Verfasst von - 9. Januar 2013 in Erlebtes, Studium

 

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Typischer Semesterschlussstress

Aus Paris bin ich mittlerweile heile wieder heimgekehrt. Das war sogar schon vor zwei Wochen. Aber seit diesen zwei Wochen komme ich aus der Arbeit einfach nicht mehr raus. Es wird Zeit, dass Semesterferien werden, auch wenn ich mich vor dem Zeitpunkt ein wenig fürchte, weil ich bis dahin meine beiden Hausarbeitsthemen festgelegt haben möchte – um mich gleich wieder in Arbeit zu stürzen.
Aber wer nimmt es einer Studentin ab (meine „Semesterferien“ gehen von Juli bis Oktober), dass das Studium stressig sein kann?
Das Semester hat gefühltermaßen gerade erst begonnen und schon liege ich wieder im Endspurt: Gestern Chorprobe, heute Chorprobe, Dienstag Generalprobe, am Mittwoch und Freitag Konzert. Wir singen die Carmina Burana und wenn ich meine Töne (meistens genau die Terz zwischen Sopran I, den ich höre, und Alt, den ich höre) finde und nicht direkt hinter den dröhnenden Hörnern stehe, macht das Stück richtig viel Spaß.

Ich melde mich bald wieder!

 
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Verfasst von - 8. Juli 2012 in Allgemein, Studium

 

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