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Großeltern!!

Der Osterhase hatte es dieses Jahr mal wieder richtig gut gemeint. Einen riesigen Korb voll Süßigkeiten hat er in der Küche stehen lassen. Nach siebenwöchiger Fastenzeit habe ich mich nur allzu gerne darauf gestürzt und habe irgendwie einen Weg durch diesen ganzen Süßkram gegraben. Als der letzte Lindthase geschlachtet, das letzte Baiserei vernascht und das letzte Schokoladenkrümelchen aufgestöbert und verputzt war, waren wir beide, mein Bauch und ich, richtig glücklich. Mein Bauch, weil er gefühltermaßen den doppelten Umfang angenommen und auch noch etwas an seinen Kumpel, den Hüftspeck, abgegeben hatte. Und ich, weil endlich alles Süße und jegliche Verführung ausgeschaltet und aus der Küche verbannt war. Ich gelobte ein neues, ein besseres Leben, wie man das eben so tut.

Leider hatte ich nicht mit den fürsorglichen, uns liebenden Großeltern gerechnet, die uns, also mir und meinem Bauch, etwas Gutes tun wollen. Und wieder ist der Korb gefüllt mit Schokoeiern, einem Schokohasen und richtig vielen Rittersporttafeln. Ohweh.

Also muss jetzt ein Plan zur bestmöglichen Vernichtung aufgestellt werden. Einige Vorschläge dafür wären:

1. Wie bereits bei den letzten Süßigkeiten: So schnell wie möglich aufmampfen, damit alles weg ist.
2. Die Schokolade als Willenstraining benutzen: Auch wenn sie da liegt, auch wenn ich sie essen möchte, ich werde sie nicht essen.
3. Alles bis nächstes Jahr aufbewahren und dann andere damit beglücken.
4. Sofort andere damit beglücken (Leider sind auch alle meine Freunde anscheinend gerade in einer Gesunde-Ernährung-Phase).
5. Die anderen zum nächstbesten Gelegenheit beglücken (Geburtstage, Hochzeiten, Weihnachten…).
6. Die gute Nachbarin spielen und Süßigkeiten an die Nachbarskinder verteilen.
7. Die Ernährung der Kaninchen auf Schokolade umstellen.

Wofür auch immer ich mich entscheiden werde, morgen gehts wieder auf zum Sport. Auch das für uns beide, meinen Bauch und mich.

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Verfasst von - 2. Mai 2012 in Allgemein, Erlebtes

 

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Karsamstag: Die Scherben bleiben liegen

Gestern ging es um zerbrochene Träume, Hoffnungen und Leben, kurz: um Scherben in unserem Leben. Der Karsamstag müsste theoretisch noch immer der Trauer und dem Nachdenken vorbehalten sein, doch in Wirklichkeit ist es ein Tag des Dazwischen, zwischen Karfreitag und Ostersonntag. Seit dem Frühstück sind wir beschäftigt, um alles für morgen vorzubereiten: Kuchen backen, Eier färben, Wohnung putzen, die letzten Einkäufe erledigen. Für das Nachdenken bleibt kaum Zeit.

Auch meine Osterbastelaktion ist heute zum abschluss gebracht worden. Eigentlich wollte ich ganz viele solche Seidenpapiereier basteln und sie verschenken. Dann habe ich aber gemerkt, wie viel arbeit das ist und bin stolz, dass ich es auf zumindest sieben Exemplare gebracht habe. Eigentlich war die Zahl rein willkürlich (nach sieben Eiern war das vorbereitete Seidenpapier aufgebraucht), aber als symbolische Zahl, kann man sie wohl so stehen lassen.Wie bei „not martha“ sehen sie übrigens auch nicht aus.

Jetzt packe ich gleich noch einmal die Geige aus, um mir die Osterlieder ein letztes Mal anzuschauen. Es klingt doch ganz so, als solle der Tag heute zwar mit Arbeit ausgefüllt sein, aber nicht so stressig wie der Karsamstag letztes Jahr werden. Aber da musste ich auch unbedingt fünf Kuchen backen. Und die Fenster putzen, was sich durch den Regen heute glücklicherweise erübrigt hat. Trotzdem schade, dass das sonnige Wetter nicht angehalten hat.

 
 

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