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I would walk 500 miles

Mein Bruder hat mich vor kurzem gefragt, ob wir für die Hochzeit gerne einen bestimmten Spruch als Motto hätten. Und ganz spontan ist uns die Liedzeile „I would walk 500 miles“ eingefallen, weil wir seit Wochen diesen Ohrwurm nicht mehr aus dem Kopf bekommen.

Auch der Text ist kitschig-süß genug, um bein einer Hochzeit eine größere Rolle spielen zu können.

When I wake up, well I know I’m gonna be
I’m gonna be the man who wakes up next to you
When I go out, yeah I know I’m gonna be
I’m gonna be the man who goes along with you

But I would walk 500 miles
And I would walk 500 more
Just to be the man who walks a thousand miles
To fall down at your door

Setzt man an das „man“ ein Sternchen und denkt sich das „Schrägstrich woman“ dazu, wäre dann auch aus feministischer Perspektive an folgender Strophe nichts mehr auszusetzen:

When I’m working, yes I know I’m gonna be
I’m gonna be the man who’s working hard for you
And when the money comes in for the work I do
I’ll pass almost every penny on to you

Leider ist „I would walk 500 miles“ kein gutes Motto, wenn nicht jeder das Lied von The Proclaimers kennt. Alternative dazu ist Franz Grillparzers (aus dem ontext gerissener) Satz: „Ich suchte dich und habe mich gefunden.“

Welches Motto gefällt euch besser?

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Verfasst von - 10. Juli 2013 in Allgemein

 

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Haarige Angelegenheiten

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Da war er noch da

Habt ihr auch schon mal diese Geschichte gehört? Als Kind hat man in einer kreativen Minute die Schere (Küchen-, Bastel- oder Nagelschere) zur Hand genommen, um sich selbst eine neue Frisur zu verpassen. Im besten Fall hat nur der Pony dran glauben müssen. Und wie dann die Eltern quasi aus den Schuhen gekippt sind, wenn sie das Ergebnis gesehen haben, weil am nächsten Tag die Kommunion des Cousins anstand. Als Erwachsener kann man mit solchen Anekdoten Gäste und Freunde unterhalten und ruft so manches Schmunzeln hervor, weil die meisten ein ähnliches Erlebnis in der Kindheit vorzuweisen haben. Ab sofort kann auch ich unter die Anekdotenerzählerinnen gehen.

Vorab: Ich bin erkältet und fühle mich mies und krank. Leider zeigt das Fieberthermometer keine Temperatur an, die mein Vergehen in irgendeiner Weise noch erklären könnte. Aber wenn es draußen 27°C sind und man sich selbst mit zehn Grad mehr rumwälzt und alles unerträglich wird, dann kann man schon auf dumme Gedanken kommen.

Für die bevorstehende Hochzeit in acht Wochen lasse ich schon seit einiger Zeit meine Haare wachsen und ich bin ganz beglückt, wie fröhlich sie vor sich hin wuchern und an Länge zunehmen. Dummerweise wächst auch der Pony mit, piekst irgendwann in die Augen und wird so lang, dass man irgendwann gar nichts mehr sehen kann. Anfangs kann man da noch mit dem Föhn gegensteuern, aber sobald die 5 cm-Marke unterhalb der Augenbrauen erreicht ist, kann man nur noch mit Spängchen weiterhelfen. Oder mit einem Friseurbesuch. Aber wer geht schon zum Friseur, um sich den Pony schneiden zu lassen? Wegen so einer Lappalie! Pah! Also her mit Spängchen und vielen Tipps und Tricks, wie man das verfluchte Ding aus den Augen bekommt.

Und dann kam die Erkältung und die Hitze draußen…

Muss ich noch weitererzählen? Die Schere lag einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und eh ich mich versah, war da wieder Tageslicht vor den Augen. Die Ernüchterung folgte beim ersten Blick in den Spiegel. Ich frage mich, ob Außenstehende es mir vielleicht abnehmen werden, dass die Frisur bewusst so gewählt ist. Mein Schatz zumindest meint, ich sähe mit der neuen Frisur süß aus. Wahrscheinlich wie ein zehnjähriges Mädchen, das mit der Bastelschere an sich herumgedoktert hat.
Wenn ich mein wahres Alter verheimliche und die Geschichte so erzähle, als sei sie meinem zehnjährigen Ich passiert, habe ich ab sofort auch immer eine gute Anekdote auf Lager.

Einziges Trostpflaster ist, dass die Haare in acht Wochen wieder um zwei Zentimeter gewachsen sein werden und man meinen Fauxpas spätestens nach dem Friseurbesuch in vier Wochen, an dem die Brautfrisur geprobt wird, (hoffentlich) nicht mehr zu sehen sein wird.

 
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Verfasst von - 6. Juli 2013 in Allgemein, Erlebtes

 

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Es wird spannend!

Gerade ändert sich so Vieles in meinem Leben und das kommende halbe Jahr wird wohl ein wirklich spannendes werden.

Ring
1. Wir heiraten in 127 Tagen.
(Nur noch so wenig Tage! Ich freue mich!! :) )

2. Wir ziehen um.
(Endlich haben wir eine Wohnung gefunden, die uns gefällt. Sie ist zwar etwas teurer als wir es uns gewünscht hätten aber der derzeitige Wohnungsmarkt gibt einfach nichts Anderes her.)

3. Meine Masterarbeit beginnt.
(Ich habe einen Betreuer für meine Arbeit gefunden und schon eine ganz lange Literaturliste angelegt. Es kann losgehen!)

4. Ich bin auf Jobsuche.
(Ich dachte, mit einem halben Jahr Anlaufszeit werde ich bis Oktober schon etwas gefunden haben. Lustigerweise sind die Stellenausschreibungen für Jobs eher kurzfristig, anders als bei Praktika, für die man sich oft mindestens ein halbes Jahr vorher bewerben muss.)

Gerade habe ich das Gefühl, Berge versetzen zu können. Wünscht mir Glück!

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Ach ja: Und draußen beginnt alles zu blühen. Das machst du wunderbar, Kirschbaum! Vor dem Umzug möchte ich unbedingt noch ein paar Kirschen im Garten pflücken.

 
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Verfasst von - 26. April 2013 in Allgemein, Gedanken

 

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