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Schlagwort-Archive: Kaninchen

Osternester

DSCF1853Meine kleine Kaninchendame hat bereits zum vierten Mal in diesem Frühling ein Nest gebaut. Ist dies für den Beobachter oder die Beobachterin anfangs noch eine unaublich niedliche Tätigkeit, vor allem weil die Nester von Mal zu Mal ausgewiefter und besser werden, wächst meine Sorge mit jedem Nestbau, weil die Tierärztn meinte, dieses Verhalten könne meinem Mädchen gesundheitlich schaden. Vor allem seit sie nicht mehr das Fell ihres Partners ausrupft, um es zum Nestbau zu verwenden, sondern sich selbst so viel wuscheliges Weißes vom Leibe zupft, bricht mir ihr Nestdrang also schier das Herz.
Die Frage ist: Was tun? Ihr alles nötige Material zum Nestbau wegnehmen? Auch ohne Stroh entstehen aus Heu und ihrem Fell bereits kuschelige Nester. Außerdem habe ich meine Kleine mal dabei erwischt, wie sie fast den (wirklich großen) Teppich bis zu Nestecke gezogen hat. Kraft und Dickköpfigkeit von Kaninchen sind doch bewundernswert. Momentan warte ich also immer zwei oder drei Tage ab, dann ist jegliches Interesse an dem Nest erloschen und ich kann das kleine Osternestchen wegräumen.

 
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Verfasst von - 25. Mai 2013 in Allgemein

 

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Farbwechsel

StuhlZwei Jahre lang habe ich im Prinzip die komplette Wohnung in Gelb- und Orangetönen gestaltet. Dann aber, von einem Tag auf den anderen, mochte ich es nicht mehr.

Am liebsten würde ich die komplette Wohnung neu streichen, die Kacheln im Bad erneuern, den Fußboden in der Küche sowieso, direkt die alten Möbel rauswerfen, um vor allem eine neue Küche einzurichten.

Manchmal hat man wohl solche Anflüge.  Zumindest wollte ich nun diese Kraft, die uns der Frühling verleiht und mit der auch die Kaninchen die Wohnung umgestalten, im Rahmen des Sinnvollen nutzen: Ich habe mir Stoffe gekauft und neue Sitzkissen genäht. Mit den Lilatönen, die mich total angesprochen haben, ist nun der erste Schritt zum Farbwechsel vollzogen.

Der nächste Schritt wird sein – nein, kein Tapetenwechsel – sondern einfach die Tischdecke auszuwechseln und im besten Fall auch direkt einen ganz neuen Küchentisch aufzustellen. Hach, mir kribbelt es in den Fingern!

 
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Verfasst von - 16. April 2013 in Allgemein

 

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Hummeln im Hintern

DSCF0826 Als die Kaninchen bei uns eingezogen sind, habe ich irgendwann folgende Erkenntnis formuliert: Man muss die Häschen beschäftigt halten, sonst beschäftigen sie sich selbst.

Alles war neu, alles war toll für sie: das Zimmer wollten sie gleich umtapezieren und sehen, was hinter den Möbeln steckt. Mittlerweile sind die Wände vor den Kaninchenangriffen geschützt und die angenagten Möbelecken sind nicht uninteressant geworden. Neue Äste, das Zimmer regelmäßig umdekorieren oder einfach nur feucht durchwischen – so dachte ich, bleiben die beiden auf Dauer unterhalten und ruhig. Pustekuchen.
Jedes Frühjahr aufs Neue haben die beiden Hummeln im Hintern und haben eine Lebensfreude, die auch nachts um drei nicht zu bändigen ist: Die Erde aus der Buddelkiste ist im ganzen Raum verteilt, die Buddelkiste selbst in die andere Ecke verschoben. Neue Höhen werden erklommen und zum Zeichen des Triumpfs kleine Hinterlassenschaften auf den Schreibtischstuhl gesetzt. Streu und Stroh im Stall sind mehrfach umgepflügt, der Teppich versuchsweise an andere Stelle verlegt und die Kartons, die normalerweise als Versteck genutzt werden, zerlegt und der Vollständigkeit halber werden sie gleich ganz aufgegessen, wenn die Kaninchenmama nicht entnervt in der Tür steht und ihnen den Karton wegnimmt.

Es ist ein untrügliches Zeichen: Der Frühling ist im Anmarsch!

Wie aber kann ich meinen Kleinen etwas Gutes und und sie ihre ganze Energie abreagieren lassen, ohne dass sie mich und vor allem meine Nachbarn unter uns in den Wahnsinn treiben?

 
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Verfasst von - 11. April 2013 in Allgemein, Erlebtes

 

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Auch Kaninchen mögen Weihnachten

DSCF0068Da ich gerade versuche, meine Weihnachtsstimmung ein wenig anzukurbeln (Adventskalender hängt und bereitet täglich Freude, die erste Kerze brennt, der erste Schnee ist gefallen…), sollen auch meine Häschen etwas von der weihnachtlichen Vorfreude abbekommen. Ein paar Tannenzweige, die erst vorsichtig beschnuppert und dann emsig angenagt werden, verbreiten nun auch bei den Kaninchen festlichen Duft und gespannte Erwartung auf mehr…

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Verfasst von - 4. Dezember 2012 in Allgemein, Erlebtes

 

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Halloweeeeen

Eigentlich feierten wir Protestanten am Mittwoch ja den Reformationstag. Aber weil man den Thesenanschlag nur halb so schön feiern kann wie das Fest der Kürbisse, haben wir ein paar Freunde zu einer Halloween-Party eingeladen. Den ganzen Mittwoch war ich auf den Beinen, um die Wohnung aufzuräumen und um das Essen vorzubereiten. Wenigstens hat es sich gelohnt. Der Abend war nett und ich habe nicht viel zu viel Essen gemacht. Besonders stolz bin ich auf meine Spinnenmuffins und die Kürbismuffins.

Am Abend packte ich wieder mal meinen Hexenbesen aus und hatte allein damit die perfekte Verkleidung. Die für diesen Abend gekauften Vampirzähne waren leider ein Reinfall. Man merke sich also: Wenn man schon als Vampir gehen möchte (Edward!!), darf man auch Geld für vernünftige Zähne ausgeben, die groß genug sind und die im Mund immer noch nach Vampir aussehen und nicht nach einer verpassten Chance für eine Zahnspange.

Was hätte ich für den Reformationstag backen können? Und noch wichtiger: Wer hätte mir geholfen, das Gebackene wieder zu vernichten? Selbst mit Hilfe habe ich nämlich schon viel zu viel an diesem Abend gefuttert… 

Meine Kaninchen mögen übrigens keinen Kürbis. Sie knabbern ein wenig an ein paar Stücken  herum, sehen ansonsten aber eher skeptisch aus. Dabei habe ich auf der Seite von  DailyBunny ganz viele Kaninchen mit Kürbissen gesehen.

 
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Verfasst von - 2. November 2012 in Erlebtes, Kochen/Backen

 

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Wo sind bloß die Karotten?

Gemeinsam mit den Kaninchen hielt auch das Gemüse als Dauerbestand bei uns Einzug. Zuvor gab es Gemüse nur ausnahmnsweise. Das liegt nicht daran, dass ich Gemüse nicht mögen würde. Aber es lohnte sich nicht, weil wir nicht jeden Tag kochten und Frischzeug eben nicht ewig frisch bleibt. Mit den Kaninchen also, die ich wohl gesünder füttern wollte als mich selbst, kamen vor allem die Karotten in den Kühlschrank. Auch der Salatkopf lohnte sich plötzlich, denn alles, was nicht in meinem Salat landete, verschwand in den Kaninchenmägen.

Zu dieser Zeit begann dann auch das Experimentieren mit verschiedenem Gemüse. Aus meinem Auslandsjahr in Paris wusste ich noch, dass nicht jedes Gemüse nach Gemüse schmecken muss: Egal, was ich dort kaufte – Tomaten, Karotten, Gurken, Zucchini – alles war für den rohen Verzehr ungenießbar, weil es einfach nach gar nichts schmeckte. Die Vorurteile über holländisches Gemüse hat man vielleicht schon mal gehört und auch weil ja regional so schön umweltbewusst sein soll, habe ich mich also bemüht, hauptsächlich deutsches Gemüse auf dem Markt zu ergattern. Aber was soll man machen? Wenn da zwei Kilo holländische Karotten für einen unschlagbaren Preis angeboten werden? Nach langem Zögern griff ich zu und probierte schon mal auf dem Nachhauseweg. Puh! Schmeckte nach nichts! Mich habe diese Karotten nicht weiter locken können, aber die beiden Kaninchen haben in der nächsten Zeit zwei Kilo davon vernichten müssen. Um holländische Karotten mache ich seitdem einen großen Bogen.

Ein Erweckungserlebnis hatte ich dann kurz nach dem Einkauf im Biosupermarkt. Ich brauchte noch Karotten und der Einfachkeit halber nahm ich von dort trotz höherem Kilopreis zwei Stück mit. Besagtes Erweckungserlebnis stellte sich dann beim Kosten ein. Wahnsinn! Die konevntionellen bis dahin waren nichts im Vergleich zu diesem herrlichen Gemüse. Bis dato war ich allen Aussagen gegenüber, die behaupteten, man schmecke den Unterschied bei bio, eher skeptisch eingestellt – die Erwartung, dass es besser schmecken müsse sei wohl entscheidend, so meine Überzeugung. Aber jetzt war ich bekehrt und schwebte geradezu über den Boden, immer wieder hin zum Biosupermarkt. Und dann landete ich in der letzten Woche ziemlich hart auf dem Boden. Die deutschen Karotten sind weg, stattdessen liegen da italienische. Mist. Bei Aldi und Rewe kommen die bio-Möhren aus Israel, die konventionellen aus Spanien und Portugal, auf dem Markt aus Holland.

Aber ist denn nicht das ganze Jahr über Karottensaison? Ein Blick auf den Saisonkalender klärte mich auf: Saison ist erst wieder ab Ende Juni, Hauptsaison ist im Oktober.
Zwei Sachen bleiben also zu bedenken: Wie alt waren die deutschen Karotten, die ich vorletzte Woche noch kaufen konnte wirklich (die Saison endet im Dezember) und zweitens: Welche Karotten probiere ich als nächstes aus? :(

 
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Verfasst von - 19. Mai 2012 in Allgemein, Erlebtes, Gedanken

 

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Frühling im Kaninchenzimmer

Die ersten Regungen des Frühlings gehen auch an meinen beiden Kaninchen nicht unbemerkt vorbei: Sie spüren die Sonne und werden munter. Die kleine  Simba hat die ersten warmen Tage dazu genutzt, ihre erste Scheinschwangerschaft in diesem Jahr zu durchleben. Als diese überstanden war, haben sich die Kleinen allerdings einfach weiterhin gekappelt und sich (hoffentlich aus lauter Übermut) gegenseitig immer wieder Fell ausgerupft. Während ich meine Blumen umtopfte, kam mir die Idee, den beiden auch ein Stück von dieser beruhigenden Arbit spüren zu lassen und ihnen etwas Beschäftigung zu geben. Daher habe ich ihre Lieblingsbuddel-ausruh-kuschelkiste mit frischer Blumenerde gefüllt. Ja, die zwei waren begeistert und vor allem Simba läuft nur noch mit Schmutzpfötchen durch die Gegend.

Das Bild zeigt einen Teil der Ausmaße, die die Buddelfreuden im Kaninchenzimmer hinterlassen haben. Simba guckt zumindest ein bisschen schuldbewusst, hoffe ich. Denn sie muss es ja nicht wieder saubermachen. Demnächst sehen die zwei mich dann vorwurfsvoll an und sagen: „Das Zimmer ist schmutzig! Mach es sauber!“ und gleichzeitig: „Die Kiste ist leer, mach sie wieder voll!!“

 
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Verfasst von - 23. März 2012 in Allgemein, Erlebtes

 

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