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Schlagwort-Archive: Masterarbeit

#wordsavedmyday

Immer wieder in der letzten Zeit, wenn ich schon müde war und mein Laptop auch von unserer gemeinsamen Anstrengung, meinen Gedanken Ausdruck und Gestalt zu verleihen, auf dass die Masterarbeit endlich vollendet würde, hat mir mein Textverarbeitungsprogramm eine kleine Aufmunterung vergönnt. Die Rechtschreib- und Grammatikprüffunktion von MS Word funktioniert ja immer besser und das Programm ist ja auch lernfähig. Nun fürchte ich, dass das Programm langsam eine Eigenintelligenz entwickelt, die es schon bald mit uns Menschen aufnehmen können wird. Aus heiterem Himmel unterkringelt mir Word Wörter, die mir nach mehrfacher Prüfung des Kontextes und der Schreibweise korrekt gesetzt scheinen. Mit einem Rechtsklick lasse ich mir die Verbesserungsvorschläge anzeigen – und ein Lächeln huscht über mein Gesicht.

Word-Schnipsel 1
Word-Schnipsel 2
Word-Schnipsel 3

word  agein

Statt von Marsbewohnern sollte ich stets von Margarinewürfeln schriben und das Wort Religionsgemeinschaften durch Religionskriege ersetzen. Das würde meiner Arbeit eine leicht verwirrende aber sehr interessante Note verleihen. Seltsamerweise kommt dieses Phänomen nur dann vor, wenn ich mehrere Stunden am Stück über der Worddatei saß. Möchte mir Word den Tag versüßen? Oder versucht es doch, mir auf diese Weise eine Nachricht zukommen zu lassen? Was ist die geheime Botschaft hinter den Wortschnipseln?

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Verfasst von - 30. Juni 2014 in Erlebtes

 

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Kurz vor der Niederkunft

Gut neuen Monate sind seit meinem letzten Eintrag vergangen. Neun Monate waren das, in denen ich mit meiner Masterarbeit schwanger umherlief und sie nach und nach wachsen und sich regen spürte. Nun stehe ich kurz vor der Niederkunft. Noch ein paar Wochen, dann habe ich meinen Abgabetermin.
Neun Monate lang habe ich mich aus dem Internetleben komplett zurückgezogen, habe mir viele Gedanken gemacht, über mich, mein Leben, meine Zukunft. Jetzt ist es langsam an der Zeit, hierher zurückzukehren. Es kribbelt mir schon etwas länger wieder in den Fingern, in die Tasten zu hauen und mal ein paar Zeilen außerhalb des Abschlussarbeitsrahmens zu verfassen.
Dabei sind neun Monate gewiss nicht ausreichend, mein eigenes Leben geschweige denn das von Karl Kraus zu überdenken, um den sich meine Masterarbeit dreht. Dieser Mann hat es mir angetan – und seine Zeit samt einem ganzen Weltkrieg. Wer weiß, was sich aus dieser Mischung – Kraus und Kiya – demnächt noch ergibt.

 
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Verfasst von - 23. Juni 2014 in Allgemein

 

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Verschwörungstheorien

Schon vor einer ganzen Weile hat sich bei den Gänsen auf dem benachbarten Biobauernhof eine Ente eingeschlichen. In ihrem Verhalten hat sie sich den weißen Tieren bereits nahezu perfekt angeglichen – lediglich ihr braunes Federkleid enttarnt sie bis heute. Und irgendwann ist mir klar geworden: Das muss ein Spion sein. Ein Entenspion, der entweder geschickt wurde, die gänsischen Verhaltensmuster zu erforschen oder aber den menschlichen Mastbetrieb in der Biobranche ins Auge zu nehmen.

Im Zuge meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit dem Ersten Weltkrieg und als ich da über den Begriff der Entente gestolpert bin, habe ich bemerkt, dass sich da zwei Enten im Wort versteckt haben. Das kann doch kein Zufall sein…

 
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Verfasst von - 19. September 2013 in Allgemein

 

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Es wird spannend!

Gerade ändert sich so Vieles in meinem Leben und das kommende halbe Jahr wird wohl ein wirklich spannendes werden.

Ring
1. Wir heiraten in 127 Tagen.
(Nur noch so wenig Tage! Ich freue mich!! :) )

2. Wir ziehen um.
(Endlich haben wir eine Wohnung gefunden, die uns gefällt. Sie ist zwar etwas teurer als wir es uns gewünscht hätten aber der derzeitige Wohnungsmarkt gibt einfach nichts Anderes her.)

3. Meine Masterarbeit beginnt.
(Ich habe einen Betreuer für meine Arbeit gefunden und schon eine ganz lange Literaturliste angelegt. Es kann losgehen!)

4. Ich bin auf Jobsuche.
(Ich dachte, mit einem halben Jahr Anlaufszeit werde ich bis Oktober schon etwas gefunden haben. Lustigerweise sind die Stellenausschreibungen für Jobs eher kurzfristig, anders als bei Praktika, für die man sich oft mindestens ein halbes Jahr vorher bewerben muss.)

Gerade habe ich das Gefühl, Berge versetzen zu können. Wünscht mir Glück!

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Ach ja: Und draußen beginnt alles zu blühen. Das machst du wunderbar, Kirschbaum! Vor dem Umzug möchte ich unbedingt noch ein paar Kirschen im Garten pflücken.

 
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Verfasst von - 26. April 2013 in Allgemein, Gedanken

 

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Vater der Kindheit

Hach, was habe ich sie geliebt, die kleine Hexe, das kleine Gespenst und den Räuber Hotzenplotz. Krabat hat mich fasziniert und mich zu meinem allerersten Referat in der Grundschule inspiriert, der starke Wanja mich ermutigt, meinen Weg zu gehen. Die Bücher, die Hörspiele… sie waren in meiner Kindheit da – und nun ist ihr Schöpfer, Otfried Preußler, gestorben.

Nicht nur als Kind haben mich seine Bücher fasziniert, vor einigen Jahren entdeckte ich neue Bücher von ihm, habe mir den „Engel mit der Pudelmütze“ angehört und mich schlapp gelacht als ich „Die Flucht nach Ägypten. Königlich böhmischer Teil“ gelesen habe. Am Ende meines Bachelorstudiums stand für mich fest: Otfried Preußler wird im Zentrum meiner Masterarbeit stehen. Den Gedanken hatte ich mittlerweile aus den Augen verloren und frage mich natürlich, ob dies nicht ein Anlass ist, wieder darüber nachzudenken.

Richtig sentimental werde ich gerade, wenn ich über die Theaterbesuche der letzten paar Jahre nachdenke und mir vor allem „Krabat“ und „Der Räuber Hotzenplotz“ von dem Jungen Theater Bonn einfallen. Otfried Preußler ist der geheime Held hinter den Helden meiner Kindheit und der vieler anderer Kindheiten möchte ich wetten.

 
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Verfasst von - 21. Februar 2013 in Allgemein, Bücher, Erlebtes

 

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