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Schlagwort-Archive: Sommersemester

Auch ich weiß nicht, was ich will

Wo ist eigentlich der Sommer hin? Der Kalender zeigt zwar noch (für eine Woche) auf Frühling, aber das Sommersemester verspricht doch schon vor offiziellem Sommeranfang ein paar schöne Tage. Im letzten Jahr habe ich ab April jede Woche mit ein paar Freunden gepicknickt. Zuimdest in meiner verklärten Erinnerung musste dieses Picknick nie wegen schlechtem Wetter ausfallen. Und jetzt?

Ich habe am vergangenen Wochenende ein Kleid genäht. Beim Kramen in der Stoffkiste habe ich einen Stoffrest mit schönem, abstrakten schwarz-weiß-Muster gefunden. Mein Augenmaß sagte: Der reicht doch mindestens für drei Kleider! Das wäre nicht das erste Mal, dass mich mein Augenmaß getrogen hat. Schon für das eine Kleid musste ich nämlich tricksen. Dafür habe ich auch quasi kein Stückchen Stoff übrig gelassen. Jetzt wartet das Kleid ganz gespannt darauf, endlich ausgeführt zu werden. Aber dafür muss es erst einmal wieder warm werden. Und der Wetterbericht verkündet von Tag zu Tag schlechteres Wetter. Das machen die doch nur, um mich zu ärgern, oder?

Dabei muss ich an einige vergangene Sommersemester denken, in denen vor Hitze kein Denken mehr möglich war. Dazu kam die sehr ungünstige Uhrzeit von 14-16 Uhr. Sämtliche Studenten und Studentinnen hingen auf den Bänken, unfähig, sich zu rühren oder zu sprechen. Nun, das möchte ich natürlich auch nicht!

Wie es scheint gehöre ich zu der großen Gruppe an Bundesbürgern, die einfach immer über das Wetter schimpfen und meckern können. Entweder ist es zu warm oder zu kalt, zu feucht, zu trocken, zu schwül, zu drückend, zu eisig. Aber jetzt verlange ich nur noch, dass ich einmal mein neues Kleid anziehen kann – und zwar bevor ich im Juli und August zwecks Hausarbeitenschreiben in der stets unterkühlten Bibliothk verschwinde.

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Verfasst von - 15. Juni 2012 in Allgemein, Gedanken

 

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Pfingstferien

Das Sommersemester ist besonders freundlich, da die Wochen immer wieder von Ferientagen unterbrochen werden. Der absolute Höhepunkt dabei sind die Pfingstferien. Wir machen hier nicht nur am Pfingstmontag Pause, sondern legen noch vier weitere Wochentage drauf.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die vorlesungsfreie vergangene Woche ganz vorbildlich mit Hausarbeiten und mit reichlich aufschlussreicher Lektüre zu verbringen. Aber wie das so ist, wurden meine Pläne einfach über den Haufen geworfen – besser noch: Ich selbst habe sie einfach auf einen Haufen zusammengeworfen und im Kollektiv beiseite geschoben. Ich habe zwei Freundinnen besucht, einen wunderschönen Liebesroman gelesen, gekocht und gut gegessen, viel geschlafen und sehr viel nachgedacht und überlegt.

Es ist unglaublich, wie ruhig ich jetzt am Ende der Woche geworden bin. Ich plädiere dafür, dass man sich immer wieder, vielleicht einmal im Monat, eine solche Auszeit gönnt, den Arbeitsberg vor einem vergisst und dafür Dinge tut, die sonst immer aufgeschoben werden, wie Freunde zu besuchen, endlich mal wieder ins Kino zu gehen oder im Schwimmbad die Sonne zu genießen.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche!

 
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Verfasst von - 3. Juni 2012 in Allgemein, Erlebtes, Gedanken, Studium

 

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