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Ameisen? Oh ne jetzt!

Ich seh wohl nicht recht!, dachte ich, als ich auf unserer Fensterbank ganz froh und munter die Ameisen krabbeln sah. Wir wohnen im Dachgeschoss, wo kommen also die Krabbeltiere her?Ameisen

Nach der Marienkäferpage im vergangenen Jahr habe ich schon geglaubt, wir hätten die Insekten endgültig aus der Wohnung verbannt. Aber Marienkäfer haben Flügel. Ihnen traue ich es also zu, bis ins Dachgeschoss vorzustoßen. Meine Fensterbrettameisen sind ganz flügellos vorbeigekommen.

Ameisen immerhin haben die angenehme Eigenart, Straßen zu bilden, sodass man ihren Weg mühelos nachverfolgen kann. Durch ein kleines Loch direkt unterhalb der Fensterbank haben sie sich Zutritt verschafft. Mit Spachtelmasse habe ich das Loch sofort zugestopft.

Aber das löst das Problem ja nur halb, denn die Frage bleibt: Wo genau haben die ihren Bau, wenn sie den Weg in meine Küche finden? Und wie viele Löcher und Wege finden sie wohl noch in unsere Wohnung?

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2 Kommentare

Verfasst von - 23. April 2013 in Erlebtes

 

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Marienkäferplage

Die beiden Wörter Marienkäfer und Plage schließen sich im Grunde von vornherein gegenseitig aus. Diese putzigen kleinen, roten Käfer mit den schwarzen Pünktchen, die einem jeden das Herz erfreuen – und Plage?
Tatsächlich dachte ich, die Medien würden einmal mehr überreagieren, als im vergangenen Herbst von einer Marienkäferplage die Rede war. Als in unserer Wohnung immer wieder vereinzelte Käferchen auftauchten, war ich hoch erfreut, dass sie mir noch ein bisschen Sommer-Feeling vermitteln. Selbst im tiefsten Winter tauchten immer wieder welche auf und brummten durch die Küche. Das Schlimmste, was passierte war, dass die Tierchen immer wieder einfach vor uns auf den Küchentisch plumpsten oder auf unseren Kopf. Besonders gute Flieger schienen die nie zu sein.
Jetzt allerdings nehmen sie allmählich überhand. Seit einigen Wochen werden es immer mehr Käfer, die überall rumkrabbeln und rumfliegen. Im Besteckkasten, auf der Badewanne… und die meisten sind mit einem gelblichen Pelz behaftet und wir rätseln noch immer herum, ob sie schimmeln oder Pollen durch die Gegend tragen.
Freude bereiten mir die Käfer schon lange nicht mehr und Alex ist entnervt dabei, unsere Wohnung marienkäferfrei zu halten und versucht, sie aus dem Fenster zu bugsieren.

Im Internet habe ich mich mal umgeshen, was man gegen Marienkäferplagen tun kann. Sehr hilfreich waren die Tipps auf helpster.de. Hier mal die gesammelten Top5 der hilfreichsten Tipps von der Seite:

„Bringen Sie die einzelnen Käfer nach draußen. Diese können dort freigelassen werden und in die Natur krabbeln.“ (hier)
[Ach so!!… Moment mal, es ist mitten im Winter?!]

„Auch das Aufsaugen der Marienkäfer mit dem Staubsauger ist wenig empfehlenswert, da die Insekten stark gestresst werden.“ (hier)
[Ich fürchte weniger, dass es sie stresst als dass es sie umbringt!]

„Da diese Tiere auch häufig als Glücksbringer gelten und in diverse Präsente schmücken, so sollten Sie bei einer Marienkäferplage in der Wohnung vermeiden, diese mit Insektiziden zu beseitigen.“ (hier)
[Man achte auf die Begründung]

„Besorgen Sie sich Insektenleuchten. Wie beim normalen Licht wird die Marienkäferplage davon angezogen. Jedoch wird sich diese beim Aufsetzen der Leuchte verglühen und somit sterben.“ (hier)
[Sie verglühen?]

„Das Platzieren von Lorbeerblättern, Kampfer oder Vanille auf der Fensterbank hat eine unterstützende Wirkung, um eine Marienkäferplage abzuwenden.“ (hier)

Ein Glück, dass es das Internet gibt und mir so hilfreiche Tipps geben kann. Ich denke, ich versuche es mal mit Knoblauch auf den Fensterbänken und eventuell bringe ich noch diverse Kruzifixe an, denn die Marienkäfer sollen ja weder verglühen noch allzu heftigem Stress ausgesetzt werden, damit sie weiterhin Glücksbringer bleiben und ich sie nicht für alle Tollpatschigkeiten meinerseits verantwortlich machen muss.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 25. Februar 2012 in Allgemein, Erlebtes

 

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