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Archiv der Kategorie: Handarbeiten

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Heimeligkeit bei Kälte

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Auch heute hat es geschneit. Und schon der zweite Tag mit diesen wattigen, aber auch viel zu nassen Flocken hat mir gezeigt, dass Schnee schon gleich viel ätzender ist, wenn man zwanzig Minuten an der Bushaltestelle warten muss und der Magen vor Hunger Purzelbäume schlägt (ja ja, meiner tut so etwas schon ab und an!). Schneetage sollten Tage sein, an denen man zu Hause, warm eingepackt, Tee trinkt und sich mit Handarbeiten beschäftigt – zumindest so lange bis der Schnee liegen bleibt und der Schlitten ruft. Der Winter wird herrlich!

 
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Verfasst von - 3. Dezember 2012 in Allgemein, Erlebtes, Gedanken, Handarbeiten

 

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Advent, Advent

Advent, Advent

Das erste Türchen am Adventskalender, die Weihnachtslieder und die endlich eingetroffene Kälte bringen mich in Weihnachtsstimmung und meine Bastellaune in Schwung. Da sitze ich mit einem neuen Hobby und stemple frohgemut vor mich hin, um Weihnachtskarten zu gestalten. Mal sehen, ob ich auch noch die Zeit finde, diese Unikate mit weihnachtlichen Wünschen zu versehen, um dann einige Freunde und Verwandte zu beglücken.

 
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Verfasst von - 1. Dezember 2012 in Allgemein, Handarbeiten

 

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Oh du schöne Weihnachtszeit

Beim Putzen heute Morgen ist mir plötzlich eingefallen, dass nächste Woche die Adventszeit beginnt und am Samstag bereits das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet werden darf. Seit September gibt es Lebkuchen und Spekulatius zu kaufen. Seit Oktober singe ich alle Weihnachtslieder mit sämtlichen Strophen, die mir noch einfallen. Und dennoch hätte mich der Advent fast überrascht. Ich bin doch noch gar nicht in Weihnachtsstimmung und habe die Herbstdeko erst vor gefühlten vierzehn Tagen in der Wohnung verteilt.

Aber Adventszeit ist Adventszeit, auf die will ich nicht verzichten und will sie mit dem richtigen Gefühl der Vorfreude begrüßen. Also haben wir noch auf die Schnelle den Supermarkt nach adventskalendertauglichen Süßigkeiten durchsucht und haben uns mit Tannengrün eingedeckt. Im Keller habe ich dann die Kiste mit den Weihnachtssachen gesucht und gefunden. Hach, diese vielen schönen Dinge, die ich schon fast wieder vergessen hatte… und seit die Küche nach Tannengrün duftet und ich meine Adventslieder beim Adventskranzbinden trällern konnte, hat sich die Vorfreude nun doch eingestellt. Vor allem der Blick auf den Adventskalender, der jetzt noch eine Woche prall gefüllt am Fenster hängt, bevor wir uns an den Inhalt machen, wird mich jetzt jeden Morgen mit ein bisschen mehr Weihnachtsstimmung begrüßen.

 

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!

 
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Verfasst von - 24. November 2012 in Allgemein, Erlebtes, Handarbeiten

 

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Blumen für das ganze Jahr

Die erste große Erneuerung in den letzten Monaten war: das neue Sofa. Irgendwie haben wir es geschafft, das kleine Sofa noch in unsere Wohnung zu quetschen und haben damit eine neue Wohnqualitätsstufe erreicht. Sich hinfläzen, rumlungern, aneinandergekuschelt DVDs schauen oder lesen: Das funktioniert so richtig einfach nur mit entsprechendem Sofa. Nach den ersten Glücksmomenten fiel dann aber zum ersten Mal auf, dass da doch noch etwas fehlte. Die Wand über dem Sofa sah plötzlich so leer aus und dank Dachschräge gestaltet sich das Bilderaufhängen als schwieriger als erwünscht. So habe ich mich von Bine Brändle inspirieren lassen und einige Blumen an der Wand sprießen lassen. Gerade jetzt, da es kalt und stürmisch wird und wir die Heizung andrehen, um die Eiszapfen an der Nase loszuwerden, bringt so ein bisschen Sommer im Wohnzimmer Wärme ins Herz.

Allerdings kommen langsam auch die Zweifel über mich, ob ich nicht im Winter doch lieber eine Schneelandschaft (mit Pinguinen!) an der Wand hätte. Ein schnelles Umdekorieren lassen meine Stoffblumen aber nicht zu, so dass ich vielleicht, sobald meine Sehnsucht nach Schnee zu groß wird, einfach mit ein paar dazugehängten Papierschneeflocken variieren kann. Mal sehen.

 
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Verfasst von - 30. Oktober 2012 in Handarbeiten

 

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Schuhen ein Zuhause geben

Besonders viele Schuhe besitze ich nicht. Im Prinzip habe ich ein Paar, das ich täglich trage. Für den Winter habe ich noch Stiefel, für den Sommer Sandalen. Das war’s. Mir ist es wichtig, dass meine Füße sich wohlfühlen, nicht dass sie gut aussehen. Warum um alles in der Welt, möchte ich dann Schuhen ein Zuhause geben?

TanzschuheVor gut einem Jahr haben mein Freund und ich uns Tanzschuhe gekauft, die in einem nichtssagenden Stoffbeutel transportiert werden konnten. Als diese Beutel dann irgendwann anfingen, sich regelrecht aufzulösen, wusste ich: Da muss Hilfe geleistet und ein neues Obdach für die armen Schuhe gefunden werden. Auf die selbstgenähten Taschen bin ich richtig stolz und weiß zumindest, selbst wenn wir nicht die besten Tänzer auf der Tanzfläche sein sollten, dass wir doch die schönsten Taschen für die Schuhe weit und breit haben. ;)

 
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Verfasst von - 15. Mai 2012 in Allgemein, Handarbeiten

 

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Karsamstag: Die Scherben bleiben liegen

Gestern ging es um zerbrochene Träume, Hoffnungen und Leben, kurz: um Scherben in unserem Leben. Der Karsamstag müsste theoretisch noch immer der Trauer und dem Nachdenken vorbehalten sein, doch in Wirklichkeit ist es ein Tag des Dazwischen, zwischen Karfreitag und Ostersonntag. Seit dem Frühstück sind wir beschäftigt, um alles für morgen vorzubereiten: Kuchen backen, Eier färben, Wohnung putzen, die letzten Einkäufe erledigen. Für das Nachdenken bleibt kaum Zeit.

Auch meine Osterbastelaktion ist heute zum abschluss gebracht worden. Eigentlich wollte ich ganz viele solche Seidenpapiereier basteln und sie verschenken. Dann habe ich aber gemerkt, wie viel arbeit das ist und bin stolz, dass ich es auf zumindest sieben Exemplare gebracht habe. Eigentlich war die Zahl rein willkürlich (nach sieben Eiern war das vorbereitete Seidenpapier aufgebraucht), aber als symbolische Zahl, kann man sie wohl so stehen lassen.Wie bei „not martha“ sehen sie übrigens auch nicht aus.

Jetzt packe ich gleich noch einmal die Geige aus, um mir die Osterlieder ein letztes Mal anzuschauen. Es klingt doch ganz so, als solle der Tag heute zwar mit Arbeit ausgefüllt sein, aber nicht so stressig wie der Karsamstag letztes Jahr werden. Aber da musste ich auch unbedingt fünf Kuchen backen. Und die Fenster putzen, was sich durch den Regen heute glücklicherweise erübrigt hat. Trotzdem schade, dass das sonnige Wetter nicht angehalten hat.

 
 

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Frühlingserwachen

Auch wenn wir noch Februar haben und ich es durch die Erfahrungen meines bisherigen, langen Lebens hätte besser wissen können, haben mich der mildeWinterund der Sonnenschein in Frühlingsstimmung versetzt. Spätestens als die ersten Krokusse ihren Kopf aus der Erde steckten, wusste ich, der Winter war vorbei. Ich musste Mütze und Handschuhe nicht einmal zurück in den Schrank räumen, denn ich hatte sie den ganzen Winter über nicht gebraucht. Doch dann geschah es: Aus dem Osten rückte Cooper an und mit ihm die sibirische Kaltfront. Handschuhe und Mütze wurden aus dem Schrank geräumt und – natürlich – habe ich die Handschuhe gleich verloren. Sogar geschneit hat es! Ich befürchte, dass man die Flocken, die vor unserem Fenster niedergingen , zwar zählen könnte, ohne in große Nöte zu geraten, aber jemandem, der sich bereits mit dem Frühling angefreundet hatte, bleibt wohl nichts anderes übrig als sich mit einer Heizdecke warm einzumümmeln und von der Frühlingssonne zu träumen.

Es ist also kein Wunder, dass ich nicht an einem Stickbild vorbeikam, das, wenn auch klein, soch bereits einen kleinen Hauch von Frühling in die Wohnung bringen kann.

Stickbild Frühling

Auf eine wärmere Jahreszeit, also. Winter darf es wieder am Jahresende geben.

 
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Verfasst von - 15. Februar 2012 in Allgemein, Handarbeiten

 

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