Meine kleine Kaninchendame hat bereits zum vierten Mal in diesem Frühling ein Nest gebaut. Ist dies für den Beobachter oder die Beobachterin anfangs noch eine unaublich niedliche Tätigkeit, vor allem weil die Nester von Mal zu Mal ausgewiefter und besser werden, wächst meine Sorge mit jedem Nestbau, weil die Tierärztn meinte, dieses Verhalten könne meinem Mädchen gesundheitlich schaden. Vor allem seit sie nicht mehr das Fell ihres Partners ausrupft, um es zum Nestbau zu verwenden, sondern sich selbst so viel wuscheliges Weißes vom Leibe zupft, bricht mir ihr Nestdrang also schier das Herz.
Die Frage ist: Was tun? Ihr alles nötige Material zum Nestbau wegnehmen? Auch ohne Stroh entstehen aus Heu und ihrem Fell bereits kuschelige Nester. Außerdem habe ich meine Kleine mal dabei erwischt, wie sie fast den (wirklich großen) Teppich bis zu Nestecke gezogen hat. Kraft und Dickköpfigkeit von Kaninchen sind doch bewundernswert. Momentan warte ich also immer zwei oder drei Tage ab, dann ist jegliches Interesse an dem Nest erloschen und ich kann das kleine Osternestchen wegräumen.
Osternester
Meins und deins? Von wegen!
Vor einigen Tagen habe ich meine Gameboyspiele wieder hervorgekramt und habe mich erneut an den Versuch gemacht, Pokémon Diamant durchzuspielen. Dabei ist mir vor allem eins aufgefallen: Bei jedem Item, das ich finde, heißt es: “Du hast x gefunden. Du steckst x in deinen Rucksack.”
Merkwürdig, dachte ich, solche wertvollen Gegenstände würde ich doch nicht einfach so einstecken, sondern irgendwo abgeben. Und Zeug, das in anderer Leuten Häusern – oder deren Müll – rumliegt, hat in meinem Rucksack einfach nichts zu suchen.
Dabei ist mir eingefallen, dass es ja auch Spiele gibt, in denen man in anderer Leute Häuser marschiert und da z.B. Krüge zerschlägt, in denen Rubine aufbewahrt werden, die man dann einfach so einsteckt. Link aus Zelda hat vermutlich sein halbes Vermögen auf diese etwas semi-legale Weise angehäuft.
Mir gefällt die Vorstellung, dass irgendein Spieleentwickler sich mal einen Spaß daraus macht und den Missetäter wegen Beschädigung fremden Eigentums zu einer Geldbuße verurteilt.
Ähnliches werden sich auch andere schon überlegt haben und tatsächlich habe ich ein Video mit Lindsey Stirling gefunden, die in Links Manier Krüge zerschlägt. Seht selbst:
Herrlich erfrischend

Word kennt den Begriff ‘Softskills’ nicht. Herrlich erfrischend für jemanden, dem seit den frühen Jugendjahren erklärt wurde, wie wichtig ebenjene für die persönliche Zukunft sind.
Es wird spannend!
Gerade ändert sich so Vieles in meinem Leben und das kommende halbe Jahr wird wohl ein wirklich spannendes werden.

1. Wir heiraten in 127 Tagen.
(Nur noch so wenig Tage! Ich freue mich!! :) )
2. Wir ziehen um.
(Endlich haben wir eine Wohnung gefunden, die uns gefällt. Sie ist zwar etwas teurer als wir es uns gewünscht hätten aber der derzeitige Wohnungsmarkt gibt einfach nichts Anderes her.)
3. Meine Masterarbeit beginnt.
(Ich habe einen Betreuer für meine Arbeit gefunden und schon eine ganz lange Literaturliste angelegt. Es kann losgehen!)
4. Ich bin auf Jobsuche.
(Ich dachte, mit einem halben Jahr Anlaufszeit werde ich bis Oktober schon etwas gefunden haben. Lustigerweise sind die Stellenausschreibungen für Jobs eher kurzfristig, anders als bei Praktika, für die man sich oft mindestens ein halbes Jahr vorher bewerben muss.)
Gerade habe ich das Gefühl, Berge versetzen zu können. Wünscht mir Glück!

Ach ja: Und draußen beginnt alles zu blühen. Das machst du wunderbar, Kirschbaum! Vor dem Umzug möchte ich unbedingt noch ein paar Kirschen im Garten pflücken.
Liederseelen
Eine neue Entdeckung vor einigen Wochen war für mich die Sängerin Bobo, die seit einigen Jahren zusammen mit Sebastian Herzfeld deutsche Lieder vertont. Gedichte von Eichendorff, Goethe oder das so wunderschöne “Liebestreu” von Robert Reinick – die beiden Musiker vertonen die romantischen Gedichte auf eine ganz neue und die Seele berührene Art. Und die glasklare Stimme von Bobo hat es mir wirklich angetan.
Das Album “Liederseelen” gehört mittlerweile auf jeden Fall zu meinen Favoriten – passend für jede Gelegenheit.
Ameisen? Oh ne jetzt!
Ich seh wohl nicht recht!, dachte ich, als ich auf unserer Fensterbank ganz froh und munter die Ameisen krabbeln sah. Wir wohnen im Dachgeschoss, wo kommen also die Krabbeltiere her?
Nach der Marienkäferpage im vergangenen Jahr habe ich schon geglaubt, wir hätten die Insekten endgültig aus der Wohnung verbannt. Aber Marienkäfer haben Flügel. Ihnen traue ich es also zu, bis ins Dachgeschoss vorzustoßen. Meine Fensterbrettameisen sind ganz flügellos vorbeigekommen.
Ameisen immerhin haben die angenehme Eigenart, Straßen zu bilden, sodass man ihren Weg mühelos nachverfolgen kann. Durch ein kleines Loch direkt unterhalb der Fensterbank haben sie sich Zutritt verschafft. Mit Spachtelmasse habe ich das Loch sofort zugestopft.
Aber das löst das Problem ja nur halb, denn die Frage bleibt: Wo genau haben die ihren Bau, wenn sie den Weg in meine Küche finden? Und wie viele Löcher und Wege finden sie wohl noch in unsere Wohnung?
Lindsey Stirling
Seit ein paar Tagen schaue ich mir die Videos von Lindsey Stirling auf Youtube an und frage mich, ob es wirklich möglich ist, gleichzeitig so zu tanzen und zu geigen…
